Wohn- und Geschäftshaus Ernestinerstraße 13, Meiningen

Das Objekt Ernestinerstraße 13 wurde 1991 in einem sehr schlechten Zustand erworben.

Die Lage als Eckgebäude einer Gasse mit sehr alter Bausubstanz war Anlass zum Erwerb. Es befanden sich 3 Wohnungen im Haus. Die Nebengebäude wurden sofern noch möglich zu Lagerzwecken genutzt.

Zuerst wurde ein Aufmaß erstellt und der Bauzustand ermittelt. Freilegungen an der Fassade ergaben ein Sichtfachwerk. Anhand der Nagel- und Zapflöcher konnte der alte Abbund festgestellt werden.

Als erster Bauabschnitt wurden 1992/93 die unbewohnten Nebengebäude saniert und das Büro der Eigentümerin eingerichtet. 1994 wurde das Wohnhaus saniert. Die Fassade wurde mit Althölzern ergänzt, die größtenteils aus der Hofentkernung gewonnen wurden. Der Sanitärbereich wurde in den Abmaßen der alten Hofbebauung massiv eingebaut. Es wurde eine Innendämmung aus Schilfmatten mit 2-lagigem Kalkputz eingebracht. Die mit Lehmfüllung zu erhaltenen Gefache wurden mit Leichttonmörtel der Firma Bayosan ausgefacht, dabei diente die innere Dämmung als verlorene Schalung. Der Innenausbau voll dem äußeren Erscheinungsbild.

Eine Förderung der Maßnahme erfolgte nicht.

Zustand vor der Sanierung

Entkernung

Beendigung 2. BA.

 zurück zur Auswahl